Das Wappen des Hauses Aad Fock
Blasonierung
Geteilt von Blau und Silber. Oben in Blau ein silbernes, nach rechts gebauschtes Focksegel an goldenem Mast. Unten in Silber ein blauer Wellenbalken, belegt mit einem goldenen, aufwärts schwimmenden Aal. Auf dem Spruchband die Worte DE AAL SWEMMT WIEDER.
Das Wappen führt weder Helm noch Krone. Es hat keine Schildhalter. Es ist das Wappen einer Familie, die ihren Namen von einer Bauerschaft bekommen hat, und es sieht auch so aus.
Was die Teile bedeuten
- Das Focksegel ist die Fock, mit der Adriaan 1666 an die Grönsfurt kam. Es ist nach rechts gebauscht, also mit dem Wind. Es steht für das, was man noch hat, wenn alles andere weg ist.
- Der goldene Mast ist das einzige Gold im oberen Feld. Gold, weil der Mast das Einzige am Boot war, das den Sturm ganz überstand.
- Der Wellenbalken ist die Eider und der Fockbeker See zugleich. Blau auf Silber, Wasser auf Papier.
- Der Aal schwimmt nach oben. Im Wappen der Gemeinde Fockbek flieht der Aal seitwärts vor dem Hering. Im Wappen des Hauses schwimmt er aufwärts, gegen den Strom, weg vom Grund. Er ist golden, weil er sich als Geschäft erwiesen hat.
- Die Farben: Blau für die Eider, Silber für das Segel, Gold für den Aal.
Rekonstruktionen nach den Fockbeker Blättern
Ein Original des Wappens aus dem 17. Jahrhundert ist nicht erhalten. Grete Aad Fock beschreibt es in den Fockbeker Blättern nach der Erzählung ihres Großvaters, und aus dieser Beschreibung sind die folgenden Darstellungen rekonstruiert. Sie zeigen, wie das Wappen ausgesehen haben könnte. Nicht, wie es ausgesehen hat.


Beide Blätter sind 2026 entstanden. Sie werden hier als Rekonstruktionen gezeigt, nicht als historische Funde. Mehr dazu über diese Chronik.