Glossar
Dieses Glossar erläutert die wiederkehrenden Wörter und Wendungen der Chronik.
- Aad Fock, de Aadfock
- Aad Fock ist der Ehrenname, den die Fockbeker Bauerschaft 1667 verlieh. Im Dorf heißt er auf Plattdeutsch „de Aadfock“, auf Hochdeutsch „der Aadfock“. Die Geschichte des Namens und die Überlieferung seiner Träger werden auf eigenen Seiten erzählt.
- Aalversupen, Aalversuper
- „Aalversupen“ heißt auf Hochdeutsch „Aal ersäufen“, „Aalversuper“ bedeutet „Aalersäufer“. Die Wörter bezeichnen die Fockbeker Sage vom verurteilten Aal und den Spottnamen, den Rendsburger den Fockbekern gaben. Die Sage steht am Anfang der Geschichte von Aad Fock.
- Fock
- Die Fock ist das Vorsegel und das kleinste Segel, das ein Boot noch steuerbar hält. Nach der Überlieferung erreichte Adriaan allein unter diesem Segel die Grönsfurt. Im Wappen erscheint deshalb ein silbernes Focksegel.
- Grönsfurt
- Die Grönsfurt ist eine alte Furt an der Eider bei Fockbek. Dort setzte Adriaans Boot im Herbst 1666 auf. Ihre wirkliche Geschichte und ihre Rolle in der Überlieferung beschreibt die Seite Schauplätze.
- Bauerschaft
- Eine Bauerschaft ist die Gemeinschaft der Bauern eines Dorfes, die gemeinsame Angelegenheiten beschließt. Die Fockbeker Bauerschaft verlieh Adriaan den Ehrennamen Aad Fock. Davon erzählt die Geschichte des Hauses.
- Reuse
- Eine Reuse ist eine geflochtene Fangvorrichtung für Aale und andere Fische. Sie gehört zur Welt des Aalhandels, aus der die Geschichten ihren Anfang nehmen. Die Erzählungen stehen in den Fockbeker Blättern.
- Eiderschiffer
- Ein Eiderschiffer führte Fracht und Handel auf der Eider zwischen Tönning, Friedrichstadt und Rendsburg. Adriaan Focke war Eiderschiffer und Aalhändler. Die Orte seines Weges zeigt die Seite Schauplätze.
- Fockbeker Blätter
- Die Fockbeker Blätter sind Gretes privates Manuskript in mehreren Heften, geschrieben von 1920 bis 1970. Sie bewahren die Geschichten, auf die sich diese Chronik stützt. Eine Auswahl steht unter Fockbeker Blätter; Gretes Rolle erläutert die Überlieferung.
- Heft
- Ein Heft ist ein Band der Fockbeker Blätter. Nach diesen Heften werden die einzelnen Geschichten zitiert. Die veröffentlichten Texte sind unter Fockbeker Blätter versammelt.
- Fockbeker Rechnung
- Die Fockbeker Rechnung endet in ihrer letzten Zeile mit einem Witz. Claus Aad Fock erfand diese Form, damit der Empfänger bis zum Ende las. Sie gehört zu den Geschichten der Träger des Namens.
- De Aal swemmt wieder
- „De Aal swemmt wieder“ heißt auf Hochdeutsch: „Der Aal schwimmt weiter.“ Der Wahlspruch erinnert daran, dass lebt, was ersäuft werden soll. Er verbindet die drei Tugenden mit dem Spruchband des Wappens.
- Ik gah nich, ik bün de Aadfock
- „Ik gah nich, ik bün de Aadfock“ heißt auf Hochdeutsch: „Ich gehe nicht, ich bin der Aadfock.“ Wiebke sprach diesen Satz, als ein Hochwasser der Eider Hof und Aalfässer bedrohte. In den Fockbeker Blättern steht er für ihr Bleiben.
- Träger des Namens
- Ein Träger des Namens ist ein Mensch, der den Ehrennamen Aad Fock führt. Diese Chronik stellt Adriaan, Wiebke, Claus und Grete als Träger ihrer Zeit vor. Die Seite Überlieferung erzählt, was von ihnen bewahrt wurde.
- Die drei Dinge
- Die drei Dinge sind Unternehmensdrang, Witz und Loyalität. Im Dorf heißen sie auf Plattdeutsch „dat, wat een Aadfock deit“, auf Hochdeutsch „das, was ein Aadfock tut“. Die Seite Die drei Tugenden erklärt ihren Maßstab; die Seite Dinge der Überlieferung zeigt dagegen die beschriebenen Gegenstände.